Durch die Wachau

Von Steyr aus fuhren wir nordwärts nach Ansfelden, zu Sabine, der Schwester von Christoph. Dort durften wir nächtigen und verbrachten einen tollen Abend mit Sabine, Willi und der ganzen Familie – herzlichen Dank nochmals!
Ab Mauthausen, das ist direkt nördlich von Steyr ging unser Walk am nächsten Tag wieder weiter. Das Wetter hielt sich in Grenzen, neblig und doch recht frisch war es. Unser Weg führte uns über weite, flache Felder und Ebenen, und in der Ferne tauche plötzlich ein mächtiger Berg auf – der Ötscher, welcher nebelverhangen und noch schneebedeckt, ein bisschen Ähnlichkeiten mit dem Killimantscharo hat – ja, hat echt was.
Am nächsten Tag überschritten wir wieder mal eine Grenze – wir sind in Niederösterreich angekommen und können am Abend bei Ludwig, Maria und Family übernachten.  In Hofamt am Priel lernten wir auch Sigi und Christian kennen, die beiden haben uns dann auch für den nächsten Mittag in Ebersdorf  zum Essen eingeladen – vielen Dank – wir geniessen immer wieder herrliche Gastfreundschaft.
Richtung Unendlichkeit 
Am nächsten Tag gings dann richtig der Donau entlang, der Fluss ist hier schon bis zu 400 Meter breit. Mächtige Schiffe passierten uns und bringen ihre Ware flussauf- und abwärts. Wir kamen dann in ein Dorf das bis jetzt den längsten Namen hat und zwar: „Krumnussbaum an der Donauuferbahn“ – eine Gemeinde, ganz schön an der Donau gelegen, mit einladenden Restaurants. Aber wir sind ja zu Mittags verabredet und mussten schon etwas Gas geben, und jetzt kommts: Der coole, lange Dorfnamen eignet sich perfekt zum Gehen; wenn man ihn vor sich hin spricht und auf jeden Wortteil ein Schritt macht ist das ein Super Taktgeber: „Krumm-Nuss-Baum-ander-Donau-Ufer-Bahn-Schritt“ „Krumm-Nuss-Baum…..“ – genial, so erreichten wir eine Kadenz von 136 Schritten pro Minute! Vielleicht klappts sogar als Kanon – versuchts mal J
 
Im späteren Nachmittag erreichten wir dann Melk und besichtigten die mächtige Stiftskirche, und planten eigentlich, dass wir im Stift übernachten könnten. Leider konnte man dann kein Zimmer für uns organisieren…. – Schade! Auch in der Jugendherberge, wo wir dann einquartierten, war es ein wenig komisch… Naja, weiter in die Wachau – auf die freuten wir uns sehr.
Nach Melk windet sich die Donau um die hohen Berge und die Hänge sind voller Rebstöcke und Marillenbäume. In Willendorf trafen wir dann auf die wohl berühmteste Frau Österreichs, die „Venus von Willendorf“. Das ist eine 11cm Grosse Kalksteinfigur, welche 25000 Jahre alt ist und beim Bau der Eisenbahnlinie 1908 hier gefunden wurde. Na die müssen wir doch gesehen haben! Und bei der gleich aussehenden Statue der Venus gabs dann auch ein paar Fotos….
 
Weiter kamen wir via St. Michael – ein ganz schöner Ort mit einer Wehrturm und einer schönen alten Kapelle – nach Wösendorf, dort kehrten wir beim ersten „Heurigen“ ein. Ein Heuriger ist ein Ausschank/“Beiz“ der Bauern, die immer nur sporadisch geöffnet haben und lokale Speisen und Getränke anbieten. Dort lernten wir Rudolf kennen und er erzählte uns von seinen Reisen rund um die Welt – ja er war wohl schon überall. Er lud uns dann auch zu sich ein, zu einer Jause und organisierte unser Nachtlager – Vielen Dank Rudolf und Frau Denk.
Tags darauf gings weiter nach Dürnstein, dort wo Richard Löwenherz bei seiner Rückreise vom Kreuzzug von Leopold V 1192 festgehalten wurde und erst nach Begleichung einer Lösegeldzahlung wieder weiter reisen konnte. Das mussten wir zum Glück nicht und so kamen wir zu Mittagszeit nach Unterloiben wo wir in der Weinschenke weinschenke-edlinger.duernstein.at  Andi, den Besitzer kennen lernten. Er erklärte uns dann viel über die Wachau, die Weinanbaugebiete und die verschiedenen Qualitätsstufen und Klimazonen – sehr interessant! Und natürlich verköstigte er uns mit wunderbarem grünen Veltliner, Riesling und weiteren Weinen, die wir versuchen durften. So verbrachten wir einen super Nachmittag und waren dann doch ein bisserl beschwipst…. J
 
Abends kamen wir nach Krems, wo uns Maria und Ludwig abholten – wir durften nochmals bei ihnen übernachten – vielen Dank nochmals!
So, Wien kommt näher – wir freuen uns!
in der Wachau 2

2 Kommentare

  1. obererlacher maria

    ALLES GUTE!

  2. obererlacher maria

    SUPER!

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